Rückblick: Erste Hauptversammlung der SERVISCOPE AG

Der 14. Juni war ein spannender Tag für unser Unternehmen, denn es stand eine besondere Premiere an: Wir luden erstmals als SERVISCOPE AG all unsere Aktionäre, Aufsichtsräte sowie Ehrengäste zur ordentlichen Hauptversammlung ein. Die Veranstaltung fand wie in den Vorjahren am Standort Karlsruhe statt – jedoch nicht wie gewohnt in unseren eigenen Räumen der RaumFabrik. Aufgrund des größeren Rahmens fanden wir uns im KunstWerk Karlsruhe ein, um über die zu beschließenden Punkte der Tagesordnung abzustimmen.

Neuer Aufsichtsrat für die SERVISCOPE

Da alle Amtszeiten mit der diesjährigen Hauptversammlung endeten, war einer der abzustimmenden Tagesordnungspunkte die Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder. Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender wurde Jens-Olaf Bartels, Vorstandsmitglied der Fiducia & GAD IT AG, gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Rosemarie Miller-Weber an. Die Vorstandsvorsitzende der Leutkircher Bank – Raiffeisen- und Volksbank – eG i. R. war zum 30. Juni 2017 in Ruhestand getreten. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender wird künftig Günther Wainowski, Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank eG, Sindelfingen, sein.

Wir ließen das letzte Jahr Revue passieren

„Ein zentraler BPO-Partner für die Genossenschaftliche FinanzGruppe entsteht“. Frei nach diesem Motto stand das vergangene Geschäftsjahr ganz im Zeichen der Veränderung. Vieles hat sich getan und wir haben uns als Unternehmen stark entwickelt. So wurde im Juli 2017 das RSC VR-Banken eG in die damalige F-Call integriert und die VR VertriebsService GmbH sowie die VR-BankenService GmbH, zunächst als 100%-ige Töchter, dem Unternehmen angeschlossen. Ab Dezember 2017 konnten wir uns dann offiziell SERVISCOPE AG nennen. „Als neuer Front- und Backofficepartner in der Unternehmensgruppe der Fiducia & GAD IT AG mit gebündelten Kompetenzen konnten wir im vergangenen Jahr unsere Leistungen weiter ausbauen und eine leistungsstarke Business Process Outsourcing Strategie auf den Weg bringen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Kaya Aydinli. „So können wir Banken in Zukunft noch besser den Rücken stärken – als ihre Kraft dahinter.“

Ein Blick in die Zukunft 

Unser erstes Geschäftsjahr als SERVISCOPE AG war ein durchaus erfolgreiches. Der Zusammenschluss der Servicegesellschaften und der damit einhergehende Ausbau unseres Leistungsangebots im Front- und Backoffice hatte einen gesteigerten Umsatz von rund 12,4 Mio. Euro (im Geschäftsjahr 2016 noch 9,3 Mio. Euro) zur Folge. Darüber hinaus ist ein Anstieg der Bilanzsumme von 4,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 4,8 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017 zu verzeichnen. Wir blicken also weiterhin positiv in die Zukunft – und der nächste große Schritt für die SERVISCOPE steht bereits bevor: Noch im Juni 2018 soll die juristische Verschmelzung mit den beiden Unternehmenstöchtern erfolgen. Es bleibt also spannend und wir freuen uns auf das kommende Geschäftsjahr.

Business Process Outsourcing mit SERVISCOPE – was bedeutet das?

Seit ein paar Monaten sind wir nun schon als neuer Servicedienstleister in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe etabliert. Als Kraft hinter den Banken sorgen wir zukünftig dafür, dass Sie Ihre Kosten klein halten und Ihre Effizienz steigern können. Aber wie machen wir das eigentlich genau? Was bedeutet Business Process Outsourcing, oder kurz BPO, eigentlich und was ist der Unterschied zu einer herkömmlichen Outsourcing-Strategie? In diesem Blogartikel bringen wir Licht ins Dunkel.

Das Schlüsselwort: Standardisierte Prozesse

Wie der Name schon sagt, dreht sich beim BPO alles um Geschäftsprozesse – d.h. es werden nicht zwingend ganze Arbeitsbereiche oder Abteilungen ausgelagert, sondern ein oder mehrere Prozesse von einem externen Dienstleister übernommen. Damit das auch reibungslos funktioniert, und zwar im besten Fall für mehrere unterschiedliche Banken, basieren die Prozesse auf allgemeinen Standards. Wir von SERVISCOPE greifen hier auf die Prozesse zurück, die von der Fiducia & GAD IT AG für ihre Kunden bereitgestellt werden – eine Synergie, die sich auszahlt.

Welche Vorteile hat das Auslagern standardisierter Prozesse?

Standard – das hört sich erst einmal nach Schema F und ein bisschen unattraktiv an. Ist es aber ganz und gar nicht! Die einzelnen Themen können individuell für den Bedarf einer Bank zusammengestellt werden. So können wir genau da unterstützen, wo Sie uns brauchen – egal ob im Front- oder Backoffice. Gleichzeitig bieten wir Ihnen durch den Einsatz der Prozessmodelle der Fiducia & GAD IT AG Outsourcing „out of the box“ an. Entscheiden Sie sich dafür an uns auszulagern, sind damit keine langen Vorlaufzeiten mehr nötig. Sie sagen uns, was Sie brauchen und wir machen es möglich – schnell, unkompliziert und vor allem transparent! Denn Standards geben Ihnen zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit nachzuvollziehen, was wir tun. Und wir können damit eine geringere Fehlerrate und eine hohe Fallabschlussrate garantieren.

Unsere Leistungen flexibel an Ihre Ziele anpassen

Natürlich können hinter der Entscheidung für eine Prozessauslagerung unterschiedliche Motive stecken – z.B.

  • Mitarbeiter dauerhaft oder zeitweise entlasten
  • Kerngeschäft absichern
  • Serviceangebot weiter ausbauen
  • Servicequalität konstant hochhalten
  • Kosten sparen

Deshalb bieten wir unterschiedliche Auslagerungsmodelle an, die Ihnen dabei helfen, Ihre individuellen Ziele passend abzubilden: Aufgabenbasiert, im Überlauf oder als konstante Unterstützung im Arbeitsalltag. In jedem Fall können Sie dabei auf das Spezialwissen unseres Serviceteams setzen. Das Resultat? Ihre Mitarbeiter können sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und im Front- und Backoffice läuft alles rund.

Noch Fragen?

Oder wollen Sie sich noch mehr über unsere Leistungen informieren? In regelmäßigen Abständen veranstalten wir Online-Präsentationen zu unseren Themen. Natürlich beraten wir Sie gerne auch individuell. Nehmen Sie dazu einfach vorab Kontakt zu uns auf und wir vereinbaren einen Termin!

Rückblick: So war’s auf der COM18!

In der vergangenen Woche waren wir mit der Fiducia & GAD IT AG „Gemeinsam am Ball“ – unter diesem Motto fand die IT- und Bankfachmesse COM18 statt. Und als frischgebackener BPO-Dienstleister für die Genossenschaftliche FinanzGruppe durften wir da natürlich nicht fehlen. Während die Messe im vergangenen Jahr in Münster veranstaltet wurde, fand sie in diesem Jahr wieder in Karlsruhe statt – also ein echtes Heimspiel für uns. Unsere gesammelten Eindrücke von vier Tagen COM haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Business Process Outsourcing : Ein großes Thema für Banken

Keine Frage – unsere Messepräsenz auf der diesjährigen COM war für uns etwas ganz besonderes. Schließlich waren wir zum ersten Mal offiziell als SERVISCOPE vertreten – und das gleich mit drei Ständen im Bereich Business Process Outsourcing! Umso mehr freuten wir uns, dass wir dort so viele interessierte Besucher begrüßen und zu unseren neuen Leistungen und Services informieren konnten. Und nicht wenige haben wir damit überrascht, wie flexibel und schnell sich Outsourcing mit Hilfe von standardisierten Prozessen in einer Bank realisieren lässt. Lange Projektvorlaufzeiten? Sind damit passé!

Aber auch das Speedforum zum Thema Pfändungsbearbeitung und unser gemeinsamer Vortrag mit der Fiducia & GAD IT AG zum „KundenFokus – KSC der Zukunft“ fanden regen Anklang und trug zu vielen interessanten Gesprächen und neuen Kontakten an unseren Ständen bei.

Ein Einblick in die Welt der Banken-IT

Natürlich gab es nicht nur im Bereich Business Process Outsourcing Spannendes zu entdecken: Wie in jedem Jahr konnte man sich auch auf der COM18 wieder informieren, welche neuen Innovationen und Technologien die Welt der Banken-IT so hergibt – alles eingebettet in eine zum Motto passende Fußball-Dekoration. Nicht schlecht staunten wir z.B. über Sophia, die schon sehr lebensecht wirkende Roboter-Dame. Auch die COM-Stadt wartete wieder darauf von den zahlreichen Besuchern mit Leben gefüllt zu werden – inklusive eigenem Kino, Wohnzimmer, etc.

Aber so wie jedes Fußball-Spiel musste auch die COM18 einmal zu Ende gehen. Wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr!

Wir haben uns auf der COM verpasst? Informationen zu uns und unseren Leistungen finden Sie auch auf unserer Website und unserem Blog. Oder nehmen Sie einfach gleich Kontakt zu uns auf  – wir beraten Sie gerne auch persönlich zu Ihrem individuellen Outsourcing-Plan!

 

Moderner Bankenservice: Die 3 Säulen für begeisterte Kunden

Die zum Kunden passenden Produkte und der entsprechende Service dazu – das Dreamteam eines jeden Finanzdienstleisters. Doch genau dieses gerät nun immer mehr ins Wanken, denn Produkte werden zunehmend austauschbar. Immer mehr Finanzdienstleister, FinTechs und auch branchenfremde Unternehmen erweitern das Angebot, sodass der Kunde nun die Qual der Wahl aus einer großen Bandbreite von Produkten hat. Was also ist der kleine aber feine Unterschied, der den Kunden zum Neuabschluss bzw. zur Treue zu seiner Bank bewegt?

Guter Kundenservice als schlagendes Argument

Die Benchmark-Studie „Kundenservice im digitalen Zeitalter“ der PIDAS AG in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften befasst sich genau mit dieser Thematik. Die Befragung von rund 3.500 Endkunden und 100 Unternehmen ergab, dass der Kundenservice der wichtigste Treiber für die „Fan-Quote“ eines Unternehmens ist. Bezeichnet sich ein Kunde als „Fan“ eines Unternehmens, so ist in 61 Prozent der Fälle der gute Kundenservice der Grund dafür. Ein Ergebnis, das sich auch die Finanzbranche zu Herzen nehmen sollte. Doch was macht guten und modernen Bankenservice aus? Das Wesentliche lässt sich in drei Punkte zusammenfassen – unsere Säulen für modernen Kundenservice:

Flexibilität durch Technik

Zu den vorgeschriebenen Geschäftszeiten in die Filiale gehen und sich am Schalter anstellen, um ein eigentlich kleines Anliegen zu klären? Für viele Bankkunden unvorstellbar. Bereits mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung (56%) geht online, um Bankgeschäfte zu erledigen (Quelle: Statista). Noch einen Schritt weiter geht das Mobile Banking, das dem Kunden ermöglicht seine Bank immer in der Hosentasche mit sich zu tragen. Es wird klar: Heute lautet der Standard „Banking egal wann, egal wo!“. Und das bedeutet für Banken natürlich auch, dass sie Kundenservice rund um die Uhr und über alle verfügbaren Kanäle bieten müssen, wenn sie den Anforderungen ihrer Kunden entsprechen wollen. Dazu gehört auch, dass die Kommunikationskanäle im Sinne des Omnikanalbankings miteinander so verknüpft sein müssen, dass sie nahtlos ineinandergreifen.

Schnelligkeit

Dieser digitale und unmittelbare Draht zur Bank verändert nicht nur die Erwartungen in die Präsenz der Bank, sondern auch in ihre Erreichbarkeit und die Schnelligkeit, mit der Kundenanliegen aufgenommen und bearbeitet werden. Gerade bei Kommunikationswegen wie Text- oder Video-Chat ist der Kunde nicht gewillt, lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen Er erwartet, dass am anderen Ende ein Servicemitarbeiter sitzt, der sich um sein Anliegen kümmert – und das in Echtzeit. Die Realität sieht übrigens noch etwas anders aus, wie eine Studie von SuperOffice zeigt. Die durchschnittliche Antwortzeit in einem Service-Chat beträgt aktuell mehr als 2,5 Minuten.

Individuelle Beratung

Während Produkte immer mehr in den Hintergrund treten, steht der Kunde und seine individuellen Bedürfnisse immer mehr im Fokus. Schließlich ist er nun in der Position, sich aus dem immer größer werdenden Angebot genau das auszusuchen, was am besten zu ihm, seiner Lebenslage und seinen Anforderungen passt. Für Banken bedeutet das, dass sie ihre Kunden noch besser kennen lernen müssen, um ihnen genau das zu bieten, was sie aktuell brauchen – oder noch besser: bevor sie selbst wissen, was sie aktuell brauchen. Lesen hierzu auch mehr in unserem Artikel über Big Data in der Finanzbranche.

Bankenservice auf dem nächst höheren Niveau

Vielleicht sind Ihnen unsere drei Säulen des modernen Bankenservice schon wohl bewusst – aber Sie wissen noch nicht, wie sie alles oder einen Teil davon in die Tat umsetzen sollen. Denn natürlich gehen eine hohe Erreichbarkeit, Omnikanalbanking und Beratungen auf einem tiefen, persönlichen Level immer auch Hand in Hand mit hohen Ressourcenaufwänden, die gerade kleine oder mittelständische Banken nicht immer zur Verfügung haben. Keine Sorge, hier kommen wir, als Ihre Kraft dahinter, ins Spiel! Wie wir Ihnen dabei helfen können, trotzdem hochqualitativen Kundenservice anzubieten und Ihre Kunden zu „Fans“ zu machen? Lesen Sie mehr in unserem Frontoffice-Bereich oder nehmen Sie direkt den Kontakt zu uns auf – wir beraten Sie gerne!

Big Data & Datenkontrolle: Chancen und Voraussetzungen für Banken

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten – und oft bringen neue Technologien auch neue Chancen und Möglichkeiten mit sich. Allerdings stellen sie die Finanzbrache aktuell auch vor große Herausforderungen. So beeinflusst die Digitalisierung zum Beispiel welche Ansprüche Kunden heute an modernes Banking haben und wie sie mit ihrer Bank in Kontakt treten. Digitale Kommunikationswege zur Bank lassen den persönlichen Kontakt zum Berater vor Ort mehr und mehr in den Hintergrund treten. Das öffnet den Markt auch für branchenfremde Anbieter. Kleine FinTechs aber auch große Fische wie Apple, Google und Co. buhlen um die Gunst der Kunden und verschärfen so die Wettbewerbssituation. Wie kann man sich einen Vorteil verschaffen?

Der Kunde im Mittelpunkt  

Keine Frage, die Ansprüche des Kunden sind hoch. Finanzdienstleistungen über digitale Wege sollen heute vor allem unmittelbar, schnell und einfach sein. Banking, egal wann und egal wo – ganz zu den Bedingungen des Kunden. Services und Leistungen wünscht er sich möglichst individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Aber um diesen Ansprüchen auch gerecht zu werden und den Kunden damit nachhaltig an die Bank zu binden, ist es nötig mehr über ihn, seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfahren. In welcher Lebenssituation befindet er sich? Was treibt ihn um? Und wie tritt er am liebsten mit seiner Bank in Kontakt? Die Antworten auf diese Fragen lassen sich dank moderne Technologien sehr gut beantworten.

Das Zauberwort: Big Data  

Durch die hohe Anzahl an digitalen Kanälen zur Bank und die neuen Entwicklungen im Bereich „Internet of Things“ (IoT) können unzählige Daten über Kunde und Markt erhoben und gesammelt werden. Aber das Horten von Daten alleine ist noch kein Erfolgsrezept – viel mehr kommt es auf die richtige Analyse und Nutzung an. Der schlaue Umgang mit Daten ermöglicht es Banken nicht nur ihre Kunden besser kennen zu lernen, sondern ihr Marketing, ihre Prozesse und ihre Geschäftsmodelle ganz gezielt auf sie auszurichten. Damit das funktioniert müssen allerdings vorab einige Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Die passende IT-Infrastruktur: Wo eine große Menge an Daten gespeichert und verarbeitet wird, muss natürlich auch die Technik stimmen. Als Basis müssen deshalb hochleistungsfähige, zuverlässige und vor allem sichere IT-Infrastrukturen geschaffen werden. Nicht zu vernachlässigen sind deshalb auch die Investitionen in Hardware, Software und Personal, die damit einhergehen.
  • Die Regulatorik erfüllen: Ein strenges Reglement prägt schon seit jeher die Finanzlandschaft, ihre Leistungen und Services. Mit dem Aufkommen neuer Technologien und Kommunikationskanäle scheint sich diese Situation noch zu verschärfen. Gerade in punkto Umgang mit Daten sind viele Vorgaben zu beachten – z.B., was die Datenerhebung, Speicherung und die Transparenz des Datenmanagementprozesses angeht.
  • Die Datenqualität konstant halten: Damit die erhobenen Daten als Basis für Analysen gewinnbringend eingesetzt werden können, muss man sich zu jeder Zeit sicher sein können, dass diese korrekt und vertrauenswürdig sind. Dazu gehört auch, dass deren Zusammenhänge und Beziehungen zueinander klar sind und verstanden werden. Um die Qualität der Datenbasis zu gewährleisten, müssen die Daten also konstant geprüft und wenn nötig berichtigt werden.

Das Dream-Team: Schlaue Datennutzung & Datenkontrolle

Während es sich bei den ersten beiden Punkten um grundsätzliche Voraussetzungen handelt, die einmalig geschaffen bzw. als Grundsätze immer eingehalten werden müssen, so handelt es sich bei der Datenkontrolle um einen kontinuierlichen Aufwand, der nötig ist, um eine nachhaltige Big Data Strategie zu verfolgen. Denn sind die gespeicherten Daten nicht korrekt, können schnell falsche Schlüsse gezogen und eine unpassende Strategie abgeleitet werden. Natürlich ist die wiederkehrende Datenkontrolle ein ressourcenintensives Unterfangen, doch der richtige Outsourcing-Partner kann hier ansetzen und effizient unterstützen.

Was wir von SERVISCOPE im Bereich Datenkontrolle für Sie tun können? Informieren Sie sich hier weiter oder nehmen Sie den direkten Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne!

Die Top 3 der Banking Trends 2018

Neues Jahr, neue Perspektiven für die Finanzbranche – aber was erwartet uns genau? Vielerorts werden erste Prognosen abgegeben, was die Banking Trends 2018 sein werden. Und natürlich haben auch wir als zentraler Servicedienstleister für Banken unsere Meinung dazu! Für uns rücken vor allem folgende drei Punkte klar in den Vordergrund:

1. Kundennähe neu definieren

Die Digitalisierung ist mittlerweile fest mit unserem Alltag verwoben – Ihr Kunde ist da keine Ausnahme. Seine Bedürfnisse und Ansprüche an Ihre Bank verändern sich – und damit auch die Beziehung, die Sie jahrelang zu ihm aufgebaut und gepflegt haben. Persönliche Beratung und der Kontakt zum Kunden findet heute nicht mehr nur über die Filiale statt, sondern über eine Vielzahl von Kommunikationskanälen. Video-Chat, Mobile-App, E-Mail oder Telefon – der Kunde wählt, welcher dieser Kanäle am besten zu seiner aktuellen Situation und seinen Präferenzen der Mediennutzung passt. Aufgabe der Bank muss es zukünftig also viel stärker sein, auch über diese Wege eine Nähe zum Kunden aufzubauen, zum Beispiel durch eine hohe Erreichbarkeit und die entsprechende Medien- und Kommunikationskompetenz der Servicemitarbeiter. Ihr Kunde muss das Gefühl haben, dass Sie egal wann, egal wo immer für ihn da sind, wenn er Sie braucht.

2. IT schlau nutzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern

Dieser Trend geht Hand in Hand mit dem bereits genannten Punkt 1. Denn nicht allein die Kanäle schaffen gleich ein durchgängiges Kundenerlebnis – vielmehr ist es die effiziente Verknüpfung der verschiedenen Kanäle. Sie sollten nicht nebeneinander existieren, sondern im Sinne des Omnikanalbankings eng miteinander verzahnt sein. Egal über welchen Kanal der Kunde zuletzt Kontakt zur Bank hatte, muss er immer auch die Möglichkeit haben, auf einem anderen Kanal nahtlos anzuknüpfen. Dies ist nur machbar, wenn die verschiedenen Kontaktpunkte an eine leistungsfähige und gut durchdachte IT-Infrastruktur angebunden sind.

Ein Ansatz, der noch weitergeht, ist die bankinterne Nutzung einer Plattform für IT-Systeme. Damit können z.B. externe Partner schneller angebunden und Services mit weiteren Banken gemeinschaftlich genutzt werden. Das Portfolio kann so erweitert werden, ohne dafür selbst eine Lösung entwickeln zu müssen. Stattdessen kann man die gesparte Zeit anderweitig investieren – z.B. in die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells.

3. Schlanke und effiziente Prozesse nutzen

Agile und effiziente Prozesse – sie sind das Ideal eines jeden Unternehmens. Diese so zu gestalten, steht Finanzinstituten aber nur bedingt frei, denn nicht selten verlangsamen strenge Auflagen und Regularien die Abläufe im Tagesgeschäft. Die Folge? Serviceaufträge stauen sich an, das interne Team ist zunehmend überlastet, das Serviceniveau leidet. Das ist nur ein Grund von vielen, wieso Business Process Outsourcing immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit der Standardisierung von Geschäftsabläufen können einzelne Teilprozesse oder bei Bedarf sogar komplette Servicebereiche ausgelagert werden. Dabei geht es nicht mehr nur um die klassischen Frontoffice-Bereiche, sondern auch um Sachbearbeitungsaufgaben im Backoffice. Geschäftsvorfälle werden an spezialisierte Experten weitergegeben, die das interne Team entlasten und Personalausfälle oder eine schwankende Auftragslage auffangen. Das Serviceniveau wird konstant gehalten und der Kunde profitiert von einer schnellen und zuverlässigen Bearbeitung seines Anliegens.

Sie möchten mehr über Business Process Outsourcing erfahren? Werfen Sie gerne einen Blick in unsere aktuelle Broschüre!

Broschüre hier kostenlos downloaden!

 

Rundum sorglos – Support mit der Serviceline

Die Möglichkeiten Finanzen zu regeln, waren wohl noch nie so vielfältig wie heute:  Gerade Online Banking, Apps und ZV Programme gehören für einen großen Teil Ihrer Kunden schon genauso dazu, wie der Weg in die Geschäftsstelle. Schließlich haben sie über digitale Wege die Möglichkeit komplett zeit- und ortsunabhängig zu agieren. Den Kontostand von der Couch aus abfragen, unterwegs Überweisungen tätigen oder auf ihre Daten zugreifen – alles kein Problem mehr! Aber was, wenn Kunden dann eine Frage oder ein Anliegen haben? Und das am Wochenende oder außerhalb der Geschäftszeiten?

Die Serviceline: Technisches und bankfachliches Know-how rund um die Uhr

Ein Servicepartner, der diesen Fall zuverlässig abdeckt ist SERVISCOPE. Mit der Serviceline geben wir Ihren Kunden Hilfestellung bei allen technischen und fachlichen Fragen rund um die Themen Online-Banking und ZV Programme – per Telefon oder per Fernwartung. Banken, die auf die Bankverfahren agree21 und bank21 setzen, unterstützen wir damit zuverlässig und unkompliziert bei Anliegen zu den folgenden Produkten:

  • VR-NetWworld Software
  • Profi cash
  • GENO cash
  • eBanking / Online-Filiale
  • VR-BankingApp / mobile Online-Filiale
  • Online-Filiale mit EBICS
  • paydirekt
  • Übertragungs- und Legitimierungsverfahren sowie bei Fragen zur Sicherheit im Onlinebanking

So profitieren Sie von der Serviceline:

Mit dem Zurückgreifen auf die Serviceline haben Sie die Möglichkeit, Ihren Kunden einen Rund-um-die-Uhr-Service anzubieten – ganz ohne an Personal oder Technik aufzurüsten. Wir stellen Ihnen unser Know-how zur Verfügung und Sie entscheiden, wie Sie es einsetzen: Mit oder ohne Mandantenzugriff, nach Bedarf oder komplett ausgelagert. Bleiben Sie flexibel, indem Sie Kundenanfragen manuell oder automatisch an uns weiterleiten. Mit direktem Zugriff auf das Bankverfahren bieten wir Ihnen zudem eine hohe Lösungsquote – wenn benötigt sogar unter Einbindung des Herstellersupports der Fiducia & GAD IT AG. Und Ihre Kunden? Die werden Sie als zuverlässige und effiziente Anlaufstelle schätzen, langfristig auf Sie zählen und Sie weiterempfehlen.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen sie einfach Kontakt zu uns auf – wir beraten Sie gerne individuell zu Ihrem Bedarf!

Dürfen wir vorstellen? Unsere Leistungen im Backoffice Bereich

Als Finanzdienstleister haben Sie es gerade nicht leicht: Digitale Wege sollen eingeschlagen und gleichzeitig strenge Regularien eingehalten werden. Zudem strömen immer mehr konkurrierende Finanzdienstleister auf den Markt. Einer der Schlüssel zum gleichbleibenden Erfolg in der Finanzbranche ist ein konstant gutes Kundenerlebnis. Doch was viele unterschätzen: Dieses entsteht nicht nur allein durch Leistungen im Frontoffice.

Front- und Backoffice im Gleichgewicht

Auch der Backoffice-Bereich einer Bank ist an einer zufriedenen Kundschaft maßgeblich beteiligt. Kundenanliegen, die im Frontoffice besprochen und aufgenommen werden, müssen schließlich im Backoffice kompetent weiter bearbeitet, dokumentiert oder abgeschlossen werden – und das möglichst zeitnah. Aber was, wenn Ihnen durch temporäre Ausfälle oder gar konstante Personalkürzungen dafür schlichtweg die Kapazitäten fehlen? Schnell können sich die Aufgaben anhäufen, sodass Ihre Servicequalität Gefahr nimmt darunter zu leiden.

Eine Lösung, viele Prozesse

Nehmen Sie doch unsere Unterstützung in Anspruch – wir von SERVISCOPE helfen gerne! Und das ganz flexibel nach Bedarf oder auch in einer konstanten Zusammenarbeit. Lagern Sie einfach einzelne Backoffice-Prozesse oder ganze Bereiche an uns aus. Hier ein Überblick über unser Leistungsspektrum in Sachen Backoffice:

  1. Kreditprozesse: Der „rundum sorglos Service“ vom Kreditantrag bis zur Auszahlung – wir unterstützen Sie in der Antragsbearbeitung und Nachbearbeitung auf Teilprozessebene mit agree21.
  2. Marktservice: Ob aus der stationären Filiale oder der Online-Geschäftsstelle – wir nehmen Ihnen alle Prozesse rund um Kunde, Konto und Karten ab und sorgen so für eine schnelle und zuverlässige Bearbeitung direkt in Ihrem Bankverfahren.
  3. Datenkontrolle: Eine tadellose Datenqualität ist das A und O – wir helfen Ihnen gerne dabei mit der systematischen Kontrolle Ihrer Dokumente und Daten inklusive Dokumentation. So kann gar nichts schiefgehen!
  4. Analyse wirtschaftlicher Verhältnisse: Egal ob Jahresabschlüsse, Bilanzen, Vermögensaufstellungen – das ist genau unser Ding! Geben Sie Analysen und Auswertungen einfach an uns ab. Wir liefern die Zahlen, Sie entscheiden.
  5. Nachlassbearbeitung: Mit der Bearbeitung des Nachlasses eines verstorbenen Kunden sind komplexe und zeitaufwändige Prozesse verbunden. Finden Sie in uns eine helfende Hand – von der Erstbearbeitung über den Erbenkontakt bis hin zur Endbearbeitung.
  6. Pfändungsbearbeitung: Taggleiche Bearbeitung bei schwankender Auftragslage? Mit unserer Unterstützung kein Problem mehr. Wir bearbeiten Pfändungen zuverlässig und fristgerecht oder bieten bei Bedarf eine Hotline für Fragen Ihrer Mitarbeiter.
  7. Wertpapierservice: Effiziente Prozesse und das Einhalten der strengen Regulatorik müssen sich nicht ausschließen. Sie kümmern sich um die individuelle Beratung Ihrer Kunden – wir machen den Rest.

Wie Sie sehen: Wir kümmern uns darum, dass Sie Ihre internen Kapazitäten gewinnbringend einsetzen können – nicht nur im Front- sondern auch im Backoffice. Damit Ihre Kunden genau das bekommen, was Sie sich wünschen: Ein individuelles und persönliches Erlebnis und eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihrer Bank.

Sie haben Fragen zu unseren neuen Leistungen?

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Außerordentliche Hauptversammlung: SERVISCOPE offiziell beschlossen

Am 29. November luden wir zur außerordentlichen Hauptversammlung der F-Call AG an unseren Hauptsitz in Karlsruhe ein. Der Anlass? Über einen sehr bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte sollte nun ganz offiziell abgestimmt werden:Die Neufirmierung zum zentralen Servicedienstleister unter dem Namen SERVISCOPE.

„Wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, dass der Antrag im Rahmen der Veranstaltung einstimmig angenommen wurde“, bestätigt Kaya Aydinli, Vorstandsvorsitzender der F-Call AG.

Wir haben schon einiges geschafft…

Schon im März dieses Jahres stimmte der Aufsichtsrat der F-Call einem Zusammenschluss mit weiteren Servicegesellschaften unter einem neuen Namen zu. Es folgte der Zusammenschluss mit der RSC VR-Banken eG und der Erwerb der VR-BankenService GmbH und der VR VertriebsService GmbH als 100-prozentige Töchter des Unternehmens. So entsteht mit mehr als 400 Mitarbeitern an sechs Standorten ein zentraler Dienstleister für Business Process Outsourcing in der Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

Diese Bündelung von Kompetenzen und Know-how mündete in den vergangenen Monaten unter anderem in einem Ausbau des Leistungsportfolios: „Prozesse effizienter und vor allem kostensparender zu gestalten, gehört heute für Banken zu den täglichen Herausforderungen. Hier wollen wir unterstützen, indem wir ein umfassendes Portfolio standardisierter Prozesse anbieten – alles aus einer Hand. Als Front- und Backofficepartner der Fiducia & GAD IT AG sind wir immer nah am Kunden und können so noch besser auf seine Bedürfnisse und Ansprüche eingehen.“

…und haben noch viel vor!

Aber ein neues Unternehmen unter neuem Namen bringt natürlich auch viele organisatorische Änderungen mit sich – unter anderem die Entwicklung eines neuen Markenauftrittes. Dieser konnte bereits auf vergangenen Veranstaltungen, z.B. der COMregional, begutachtet werden. Mit der Veröffentlichung einer neuen Website in den kommenden Tagen wird auch die äußerliche Entwicklung zu SERVISCOPE bald abgeschlossen sein.  „Zurückblickend liegt eine spannende Zeit hinter uns und auch die kommenden Wochen und Monate werden nicht minder aufregend“, schließt Kaya Aydinli. „Aber wir haben unser Ziel, die Umsetzung unserer BPO-Strategie fest im Blick und freuen uns schon auf unsere gemeinsame Zukunft als SERVISCOPE.“